Nach der Veröffentlichung eines «Entwurfs für eine umfassende BVG-Revision» durch ihren Gründer Dr. Meinrad Pittet, hält Pittet Associates fest, dass sie mit dessen Schritt nichts zu tun hat und dass Dr. Meinrad Pittet nicht länger mit Pittet Associates in Verbindung steht.

Die Presse und das Umfeld der 2. Säule überschlugen sich Ende November mit Meldungen über die Veröffentlichung eines wegweisenden Dokuments mit dem Titel «Entwurf für eine umfassende BVG-Revision» von Dr. Meinrad Pittet. Darin präsentiert dieser für die berufliche Vorsorge «einen innovativen Entwurf, der es erlaubt, von einer besseren und sicheren Zukunft zu träumen, die gleichzeitig sozial kohärent, versicherungstechnisch korrekt, wirtschaftlich tragbar, finanziell solide und konzeptionell nachhaltig ist». 

Pittet Associates respektiert zwar das Recht jedes Einzelnen, sich zu äussern, und bekennt sich zu den Werten des Engagements und der Verteidigung der 2. Säule. Dennoch möchte Pittet Associates, ohne näher auf die gemachten Vorschläge einzugehen, betonen, dass sie nichts mit dem Vorgehen von Dr. Meinrad Pittet oder mit den von ihm gemachten Vorschlägen zu tun hat und dass sie nicht beabsichtigt, sich jetzt und in Zukunft aktiv an der politischen Debatte zu beteiligen. Sie wird sich darauf beschränken, als von der OAK-BV zugelassener Experte in fachlicher und neutraler Weise Stellung zu nehmen, sofern eine solche Stellungnahme erforderlich ist.

Im Übrigen ist Pittet Associates stolz darauf, 1993 von Dr. Meinrad Pittet, einer bedeutenden Persönlichkeit in Bezug auf die 2. Säule in der Schweiz, gegründet worden zu sein, doch es soll daran erinnert werden, dass dieser in der Geschäftsführung keine Funktion mehr innehat, weder als Investor noch auf operativer Ebene. Dr. Meinrad Pittet hat vor rund 10 Jahren alle Verantwortlichkeiten innerhalb der Gesellschaft abgegeben, und im Jahr 2019 wurde das gesamte Kapital von Pittet Associates von der die Vaudoise-Gruppe übernommen.